TRAUMATISIERTE PFERDE UND CORONA

Diese Zeit stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Ein kleines Virus verändert unsere Welt und das Leben, so wie wir es gewohnt sind. Unser Alltag, unsere Routine ist weggebrochen und keiner weiß, wie es weitergeht. Die gesundheitliche Bedrohung und die Unsicherheit machen Angst.

Das Virus ist nicht umsonst da. Sein energetisches Wesen, das wir gestern in unserer schamanischen Trommelgruppe (wir kommen jetzt virtuell zusammen) bereist haben, zeigt uns durch sein Wirken deutlich die Missstände in vielen Bereichen unserer Gesellschaft auf. Wir sehen, was in dieser Krise nicht funktioniert und wo wir lange Zeit in die falsche Richtung gelaufen sind; gleichzeitig erkennen wir, auf welche Werte es wirklich ankommt im Leben.

Auf allen Ebenen geht es um Reinigung, im Außen, wo die Luft-, Wasser- und akustische Verschmutzung schon stark zurückgegangen ist, wie im Inneren jedes Menschen.
Jede und jeder wird davon erfasst, sowohl körperlich als auch emotional. Durch das kollektive Angstfeld werden bei jedem alte Ängste und Themen getriggert, das heißt, sie kommen aus unseren Zellen, wo sie gespeichert sind, hoch in unser Bewusstsein, wollen nochmal wahrgenommen, gefühlt werden und können dann gehen. Dadurch haben wir die große Chance, vieles Alte, was uns daran hindert, frei und glücklich zu leben, endgültig zu transformieren und loszulassen.

Emotionale Reinigung

Dafür ist es aber nötig, dass du das, was an Ängsten und unangenehmen Gefühlen hochkommt, annimmst und wirklich FÜHLST! Gefühle wollen GEFÜHLT werden, dazu sind sie da, dadurch werden wir lebendig. Es nützt nichts, wenn du sie ignorierst und wegdrückst, denn sie kommen solange immer wieder in dein Bewusstsein, bis du sie bejahst, annimmst und einfach da sein lässt. Dann können sie sich wandeln und gehen. Das tun sie und du bist frei!

Und was hat das jetzt mit traumatisierten Pferden zu tun?

Auch Tiere, die traumatisiert sind oder schlechte Erfahrungen gemacht haben, haben dies in ihren Zellen gespeichert. Das bedeutet, dass auch bei ihnen durch das kollektive Angstfeld, das jetzt vorhanden ist, möglicherweise diese alten Ängste getriggert werden. Da Pferde sowieso sehr sensibel und mit dem kollektiven Energiefeld stark verbunden sind, nehmen sie diese Änderung sicher wahr. Wenn du als Pferdebesitzer momentan auch mit Ängsten beschäftigt bist, spürt dein Pferd das auch und wird entsprechend darauf reagieren (auch wenn es nicht traumatisiert ist).
Es kann also durchaus sein, dass dein Pferd gerade ungewohnte Verhaltensweisen zeigt, z.B. plötzlich ängstlich oder unsicher reagiert. Allerdings gibt es auch Tiere, die eher aggressiv oder widersetzlich reagieren, das hängt ganz vom Wesen des Tieres ab.
 
Wenn du so etwas beobachtest, halte inne, spüre in dich hinein, beobachte deinen Atem. Der Atem ist ein guter Anzeiger. Ist er flach, schnell und gepresst? Dann stehst du unter Stress, der eben auch durch solche unbewussten Gefühlsprozesse ausgelöst werden kann. Gut ist es in so einer Situation, sich über die Füße zu erden und bewusst langsam und tief zu atmen. Mache das solange, bis du spürst, dass du ruhiger wirst. Beobachte dabei die Reaktion deines Pferdes. Es zeigt dir genau, ob dein Stresslevel sinkt, indem es sich entspannt, kaut und leckt und den Kopf senkt. Dabei bleibst du aber mit deiner Konzentration stets bei dir und deinem Atem. Das ist eine kleine Erste-Hilfe-Übung, die aber schon viel bewirken kann.
Du kannst dir also vorstellen, dass Pferde, die schon traumatisiert sind, noch viel stärker auf dieses globale Geschehen und deine eigenen Ängste reagieren.

Bei einer Kundin war das der Fall. Sie hatte schon gute Fortschritte mit ihrem Pferd gemacht, er war dabei, wirklich Vertrauen aufzubauen und dann zog er sich plötzlich wieder zurück, kam nicht mehr freiwillig zu ihr und machte teilweise bei der gemeinsamen Arbeit nicht mehr mit. Dieses hochsensible Pferd spürte das allgemeine Angstfeld und auch ihren erhöhten Stresslevel. Bei der gemeinsamen Arbeit mit ihr zeigte er deutlich den Abstand, den er sich wünschte. Auch ich brauchte einige Anläufe, bis ich ihn für die energetische Behandlung berühren durfte. Er war dabei frei im Roundpen und konnte jederzeit weggehen. Danach war er deutlich entspannter.
Für die Kundin geht es jetzt genau darum, bei sich zu bleiben, in ihren Körper hineinzuspüren, die Emotionen wahrzunehmen und sich mit ihrem Atem zu verbinden. Dann energetisch Kontakt mit dem Pferd aufzunehmen und genau zu spüren und beobachten, wo ihr Pferd seine Grenze aufzeigt. Das zu respektieren und anzuerkennen bringt das Pferd wieder ins Vertrauen.

Heute hat mich eine wunderbare Rückmeldung dieser Kundin erreicht, sie spricht für sich:

„Habe mit L. die Übung inzwischen nochmal gemacht und er hat mich so stolz gemacht. Ist innerhalb kürzester Zeit zu mir gekommen (ich musste keinen Schritt auf ihn zugehen) und wollte gekrault werden. Beim grasen kam er immer wieder zu mir (hat er noch nie gemacht). Dann habe ich ihn noch zum wälzen auf den Reitplatz gelassen. Da kam er auch gleich wieder zu mir und wollte unbedingt an der Stirn gekrault werden (hat er noch nie) und hat nur an meinen Fingern gelutscht. Werde fleißig mit ihm weiter üben. Danke und eine schöne Woche. P.“

Wenn Du gerade in dieser Zeit auch Probleme mit Deinem Pferd hast und diese auf sanfte und achtsame Weise lösen willst, bin ich gerne für Euch da.

Vereinbare jederzeit einen Termin für dein unverbindliches kostenloses telefonisches Erstgespräch. Auch einem Behandlungstermin vor Ort steht nichts entgegen, denn die geforderten Verhaltensregeln (Mindestabstand) können leicht eingehalten werden und dein Pferd darf ich ja berühren!