STRESSBEDINGTE RÜCKENVERSPANNUNGEN BEIM PFERD

Jeder kennt Rückenverspannungen, die eigenen und die des Pferdes. Das ist wahrlich eine speziesübergreifende Erkrankung bzw. ein Symptom, das wir auf das Pferd „übertragen“ haben. Ich behaupte, ein Wildpferd hat keine Rückenverspannung, dafür gibt es in seiner Welt keinen Grund.
Verspannungen der Rückenmuskulatur von Pferden können viele verschiedene Ursachen haben, aber alle haben mit dem „Gebrauch“ des Pferdes durch uns Menschen zu tun.

Neben den vielseitigen körperlichen und äußeren Faktoren, wie z.B. ein unpassender Sattel oder eine zu schwache Muskulatur, haben Rückenprobleme sehr oft auch innere Ursachen.

Ich werde in dieser dreiteiligen Artikelserie beschreiben:

1. was bei Verspannungen im Stoffwechsel des Körpers passiert,
2. wie die Übertragung im energetischen Feld stattfindet,
3. wie sich eine Rückenproblematik, die hauptsächlich durch äußere Faktoren verursacht wurde, von einer stressbedingten oder durch Trauma ausgelösten Verspannung unterscheidet
4. und wie meine Therapie aussieht.

Der Rücken des Pferdes ist einerseits der Ursprung der wahren Bewegungsqualität, der Mobilität und des Gleichgewichts, andrerseits aber auch der Filter seiner und unserer Emotionen.

In der Humanmedizin ist sehr wohl bekannt, dass sich Stress und Überforderung durch Rückenprobleme bemerkbar machen und beim Pferd ist es nicht anders. Dazu kommt noch, dass es durch seinen Rücken auch unseren Gemütszustand wahrnimmt. Solange das kein Dauerzustand ist und wir genauso wie unser Pferd auch immer wieder entspannen können, ist das kein Problem. Anders sieht es aus, wenn das Pferd permanentem Druck oder Stress ausgesetzt ist und dadurch die Muskulatur in einen dauerhaft erhöhten Muskeltonus kommt, weil sich die Muskeln zwischendurch nicht mehr ausreichend entspannen können.

Was passiert dabei im Körper?

Die Antwort liegt in der Funktionsweise des vegetativen Nervensystems, das den Stoffwechsel des Körpers steuert und nicht willentlich beeinflusst werden kann. Sympathikus (erhöht die Aktivität und den Muskeltonus - Fluchtreflex) und Parasympathikus (entspannt die Muskulatur und fördert die Verdauung – Ruhemodus) sind die zwei Hauptanteile davon.
Wenn Anforderungen auf das Pferd zukommen, reagiert es mit erhöhter Aufmerksamkeit und der Sympathikus wird aktiviert. Es werden sogenannte Stresshormone ausgeschüttet, Adrenalin ist der Hauptbotenstoff. Er sorgt dafür, dass mehr Stoffe und Blut in die Muskelzellen transportiert und diese in Energie umgewandelt werden. Bei normaler körperlicher Arbeit wird die Energie verbraucht und die dabei entstehenden Abfallprodukte werden abtransportiert. In der anschließenden Entspannungsphase übernimmt der  Parasympathikus, der den Stoffwechsel wieder herunterfährt und der Körper erholt sich.
Steht das Pferd unter langandauernder Anspannung, sei es durch übertriebenes Training oder durch psychischen Stress, können diese Abfallprodukte nicht mehr abtransportiert werden und bleiben in den Muskelzellen, so dass die Zellen auch keine neue Energie aufnehmen können. Es gibt einen Stau und im Endeffekt kommt es zu einem „Verkleben“ des Gewebes, was sehr schmerzhaft ist, wie bestimmt jeder aus eigener Erfahrung weiß, der schon mal eine Muskelverspannung hatte. Natürlich kann dann auch die Energie nicht mehr fließen.
Das zeigt deutlich, wie wichtig es ist, das Pferd nicht zu überfordern und nach kurzen Arbeitsphasen immer wieder Entspannungsphasen einzulegen. Je jünger und untrainierter das Pferd ist, desto kürzer sind die Arbeitsphasen zu halten und immer wieder kleine Pausen einzulegen, in denen sich das Pferd strecken und dehnen kann, damit die Muskulatur ausreichend Gelegenheit zur Regeneration hat. Auf diese Art kannst du leicht einer Verspannung der Muskulatur vorbeugen und das Pferd schonend aufbauen.
Außerdem förderst du dadurch das Wohlgefühl und das Vertrauen deines Pferdes, wenn es merkt, dass du nicht zuviel von ihm verlangst. Achte darauf, dass es zufrieden ist, so hast  du ein motiviertes Pferd, das gern mit dir zusammen arbeitet und das ist die beste Vorbeugung gegen Stress und somit Verspannungen!
 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Muskulatur, die sich durch äußere Faktoren verspannt hat, ganz anders anfühlt als Muskulatur, die durch dauerhafte innere Anspannung verhärtet ist. Erstere kann man gut durch Massage und physiotherapeutische Anwendungen behandeln, aber bei zweiterer hat man da keine Chance.
 
Sobald ich über einen Rücken streiche, spüre ich sofort, welcher Art die Verspannung ist.
Meine Möglichkeit, dem Pferd dann zu helfen, besteht in der energetischen Behandlung.
Dabei nehme  ich die körpereigenen Chakren wahr, reinige und harmonisiere sie und bringe dadurch die Energie wieder zum Fließen. Die Wirkung sieht man an der Entspannung des Pferdes mit Kopf senken, kauen, lecken und gähnen. Auch zeigt sich oft die Aktivierung des Stoffwechsels durch die Ausscheidung.
Danach braucht das Pferd ein paar Tage Zeit, um die Veränderungen im Körper zu integrieren.

Das energetische System ist allen anderen Körpersystemen übergeordnet und kann nur dann dem Körper genügend Energie zur Verfügung stellen, wenn es gut funktioniert.

Was ich sonst noch wahrnehme im energetischen Feld des Pferdes und wie meine Behandlung weitergeht, erfährst Du im nächsten Beitrag.

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  • dein Pferd gesundheitliche Probleme hat, für die du noch keine Lösung gefunden hast
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